Wer wir sind

Der Verein Landgang e. V. wurde 2017 von Kreativen aus unterschiedlichen Bereichen gegründet. Wir möchten Menschen über ihren alltäglichen Wirkungskreis miteinander ins Gespräch und zum Handeln bringen. Mit nachhaltig angelegten Projekten und Kollaborationen aus den Bereichen Kultur, Bildung und Arbeit möchten wir ein faires Miteinander, gute Lebensperspektiven und Chancengleichheit initiieren.

Wir wollen einen Rahmen und Raum für Menschen auf dem Land schaffen, sie einladen und ermutigen, sich miteinander zu vernetzen und aktiv zu werden, sich neue Ideen zuzutrauen und neue Gemeinschaften einzugehen. Uns sind insbesondere neue Ansätze regionaler und digitaler Vernetzung im ländlichen Raum sowie Inspirationen für regionale Wirtschaftskreisläufe ein wichtiges Anliegen.

Hier stellen sich ein paar Mitglieder vor:

Julia Nowak, Vorsitzende des Vereins, ist eine Berliner Portraitfotografin, die es immer wieder aufs Land zieht. Die Landschaft rund um Berlin mit ihren Wäldern, Seen und weiten Blicken sowie die urbane Lebensweise Berlins sind seit 2002 ihre Inspiration. Geboren und aufgewachsen ist sie in Ulm. Schon früh war sie von Licht und urbanen Räumen fasziniert. Sie dokumentierte ihr Familienleben und entdeckte schnell, dass die Fotografe ihr Medium und Leidenschaft für das Geschichtenerzählen ist. Nach ihrem Fotografiestudium am Fashion Institute of Technology in New York City (1997 – 1999) fotografierte sie eigene Projekte sowie kommerzielle Aufträge in den Bereichen Portrait, Kunst und Kultur. Ihr Schwerpunkt ist seit vielen Jahren Politik, hochwertige Eventfotografe und langfristig angelegte (Portrait)Dokumentationen.

Bernhard Schenk, stellvertretender Vorsitzender, ist Umweltingenieur und kam im Rahmen eines Abfallprojekts nach der Wende in die Uckermark. 1993 fing er an, sein Haus, ein ehemaliger Konsum, über die Jahre behutsam zu sanieren. Von seinen internationalen Abfall-Projekten mit Schwerpunkt moderne Abfallwirtschaft und Deponie-Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern erholt er sich auf dem Motorrad quer durch die Lande, rudernd über die schönen Seen und im Garten. Ideen zur Vernetzung seiner Erfahrungen im Zusammenhang mit der Entwicklung des ländlichen Raums stehen für ihn im Fokus der Vereinsarbeit.

Kathrin Gerlof, seit 1995 freie Autorin und Journalistin, wurde als Tochter einer Lehrerin in Köthen/Anhalt geboren. Zwölf Jahre Schule, fast genau so viele Umzüge, und nach dem Abitur ein zweijähriges Volontariat beim Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst in Potsdam machten die ersten zwanzig Lebensjahre aus. 1982 begann sie an der Leipziger Universität Journalistik zu studieren. 1986 schloss sie das Studium ab und ihr Sohn Hannes wurde geboren, bis 1995 arbeitete sie bei Tageszeitungen. Im Wendejahr 1989 kam ihre Tochter Hannah zur Welt und machte das Leben komplett. Einige Jahre arbeitete sie auch als freie Filmemacherin. 1998 erschien beim Fischer-Verlag ihr erstes Buch, ein Doppelportrait über Gerhard Löwenthal und Karl-Eduard von Schnitzler.

Ina Krauß, Journalistin, war schon früh leidenschaftlich der Mode verfallen. Im Anschluss an die künstlerische Ausbildung folgten mehrere Jahre als Designerin und Entwicklerin für Textil- und Bekleidungsprojekte. Seit 1990 arbeitet sie mit großer Begeisterung als Journalistin. Immer wieder wechselt sie zwischen den unterschiedlichen Medienformen Print, Hörfunk, Fernsehen und Online. Ihre Themen sind Frauen, Beruf und Gesellschaft sowie Kunst, Kultur und Design. Wichtig sind ihr die Menschen, deren Geschichte und Geschichten es zu erzählen gilt: ihre persönlichen Ziele und Motive, aber auch Widerstände, an denen sie sich reiben und die sie überwinden müssen.

Gisela Zimmer, Gründungsmitglied, ist Journalistin und wollte nie etwas anderes sein. Geboren und aufgewachsen in Mecklenburg zwischen Wismar und Schwerin hat es sie nach dem Abitur in die großen Städte getrieben: Leipzig, Berlin, Potsdam und irgendwann zurück aufs Land, ins Dorf. Als diplomierte Radio- und Fernsehjournalistin hat sie als Autorin und Moderatorin für Feature, Porträts, Reportagen und Gesprächsrunden in öffentlich-rechtlichen Kulturprogrammen gearbeitet. Ihre Themen findet sie im Alltag, bei den Frauen und ihren vielen Lebensumbrüchen, in der Kultur und Kulturpolitik. Zwischendurch und mittendrin hat sie zwei Söhne großgezogen.