Kategorie: Projekte

Digitale Nachbarschaft (DiNa): Sicherer Umgang im Netz

Landgang e. V. kooperiert  mit Deutschland sicher im Netz e. V. und der VHS Uckermark rund um das Thema „Sicherer Umgang im Netz“ für Vereine, Initiativen und freiwillig engagierte Bürger*innen.

Wir wollen Ehrenamtliche, Vereinsmitglieder und Bürger*innen im sicheren Umgang mit dem Internet und IT-Sicherheit sensibilisieren, trainieren und befähigen, ihr Wissen an andere weiterzugeben: ob Datensicherheit, verschlüsselte Kommunikation, sicheres Einkaufen und Bezahlen im Internet oder ein souveräner Umgang mit sozialen Medien – die Kursangebote der DiNa geben Antwort auf die wichtigsten Fragen rund um Sicherheit im Netz.

Mit der Kreisvolkshochschule Uckermark und Landgang e.V. bilden zwei unterschiedliche Akteure des ländlichen Raums einen der 50 DiNa-Treffs in Deutschland. Wir teilen die Leidenschaft für die Region und das Vernetzen von Menschen und setzen uns dafür ein, Menschen miteinander ins Gespräch und in Aktion zu bringen. Der DiNa-Treff bietet eine wunderbare Gelegenheit, uns in diesem Anliegen zu unterstützen. 

Die Veranstaltungsreihe besteht aus folgenden Einzelworkshops, die als Reihe oder getrennt voneinander kostenlos besucht werden können: 

In der ersten Workshopreihe dreht sich alles um die Thematik „Dein Verein macht sich bekannt„. 

  1. Engagiert und sicher zur Vereinswebseite
  2. Engagiert und rechtssicher online Medien nutzen
  3. Social Media

Workshop 1: Homepage: sicher gestalten, organisieren und pflegen 

Dieser Workshop geht der Frage nach, wie Vereine und Ehrenamtler sich und ihre Arbeit bekannter machen können. Folgende Themen werden behandelt: 

  • Darstellung und Inhalt: Wie kann eine Webseite wirksam gestaltet werden
  • Administration & SEO-Analyse: Wie kann die Webseite zuverlässig gepflegt werden 
  • Netiquette und Ampel-System: Wie begegnet man Feedback im Netz souverän 

Termin: Do, 26.09.2019, 17:30 – 20:30 Uhr, 1 x 4 UE
Kursort: vhs in Prenzlau, Brüssower Allee 48 

Kursname: Prenzlau – ZP1251 

Workshop 2: Fotos und Videos: Rechte klären, online stellen und präsentieren 

Inhalte dieses Workshop sind, wie Vereine und Ehrenamtliche rechtssicher online Medien nutzen können: 

  • Urheberrecht/Persönlichkeitsrecht: Gesetze bei Mediennutzung 
  • Bearbeitung/Einbettung: Welche Gesetze gibt es zu beachten? 
  • Öffentliche Vorführung und freie Lizenzen: lizenzierte Medien richtig verwenden

Termin: Mo, 21.10.2019, 17:30 – 20:30 Uhr, 1 x 4 UE
Kursort: vhs in Prenzlau, Brüssower Allee 48 

Kursname: Prenzlau – ZP1252

Workshop 3: Soziale Netzwerke: kennenlernen, nutzen und souverän kommunizieren 

Dieser Workshop geht der Frage nach, wie Vereine und Ehrenamtler sich in sozialen Medien bewegen und trotz aller Herausforderungen effektiv für die eigene Präsentation nutzen können. Folgende Fragestellungen sind Themen des Workshops: 

  • Überblick über die sozialen Netzwerke für Dich und Deinen Verein 
  • Vereinsplattformen und Vereinsnetzwerke
  • Videos sicher ansehen und uploaden/ Streaming von Inhalten 

Termin: Mo, 02.12.2019, 17:30 – 20:30 Uhr, 1 x 4 UE
Kursort: vhs in Prenzlau, Brüssower Allee 48 

Kursname: Prenzlau – ZP1253 

In den Folgesemestern beschäftigen wir uns mit folgenden Themen: 

  1. Dein Verein und seine Mitglieder (Datenschutz)
  2. Dein Verein und das Geld (Crowdfunding, Spenden, Bezahlmethoden und Sponsoring)
  3. Dein Verein tauscht sich aus (sicher online kommunizieren und arbeiten) 

Termine geben wir Anfang 2020 bekannt. Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://www.digitale-nachbarschaft.de/dina-treff-prenzlau-uckermark

Projektskizze: HausFrau 4.0

HausFrau 4.0 erzählt die Geschichten von Frauen, die aktiv sind, berufstätig, die Häuser und Höfe erhalten, aufbauen, verändern, die Kultur und Nachbarschaft pflegen und wiederbeleben: Ideen und Motivation, für Ermutigung und Bestärkung, für eine lebenswerte Zukunft im ländlichen Raum. Die HausFrau ist nicht gestrig, altmodisch und häuslich. Sie ist emanzipiert, aktiv, selbstbestimmt, vernetzt und auf der Höhe der Gegenwart.

Ganz bewusst stellen wir Frauen als »Macherinnen auf dem Land« in den Mittelpunkt. Der ländliche Raum ist strukturell männlich dominiert bzw. wird der Beitrag von Frauen für die Region wenig gewürdigt. Dabei leben allein 9,9 Mio. bzw. rund 25 Prozent aller weiblichen Personen in Orten bis 50.000 Einwohner (Quelle: Statistisches Bundesamt 2015).

Und weil Häuser und Scheunen, Mühlen und Schlösser, Kirchen und Pfarrhäuser, Gasthöfe, Bauern- und Wohnhäuser seit jeher die Geschichten ihrer Bewohnerinnen und Bewohner erzählen, also die Geschichten von Teilhabe, Tradition und Alltagskultur, von Träumen, Utopien oder Widerständen, sind die Häuser und wie sie erhalten werden, der rote Faden, an dem entlang wir unsere Protagonistinnen auswählen.

Unsere Protagonistinnen stehen stellvertretend für die vielfaltigen Gruppen auf dem Lande in Beziehung zu ihrem Haus – die HausFrau. Es können die Landärztin und die Kneipenbetreiberin sein. Es sind die Menschen, die gemeinsam eine einst »sozialistische Platte« gekauft und neue Wohnformen entwickelt haben. Wir sprechen mit und fotografieren die Festival-Erfinderin in abgelegener Region und die Bürgermeisterin, die im Gemeindezentrum die Menschen zusammenbringt. Wir portraitieren die Landwirtin, Bäuerin, Hofnachfolgerin, Handwerkerin und Architektin, Lehrerin, IT- Fachfrau, Künstlerin und Heimkehrerin, die Kirchenvorsteherin, die Theaterfrau oder die Hofladeninhaberin.

Landgang e.V. findet und zeigt diese Menschen besonders dort, wo die EU- Definition von schrumpfenden Regionen greift. Das sind stellvertretend Regionen wie die Prignitz und Uckermark, Ostvorpommern, die Altmark, die Börde und das Jerichower Land, der Burgenlandkreis und der Salzlandkreis, Aue-Schwarzenberg u.a.

Wir spüren auf, wer agiert, sich kümmert, Chancen ergreift, wer die Region nicht dem schleichenden Prozess des Verfalls preisgibt.

 

 

Projektskizze: „Typisch Land . Typisch Frau“

Im Netzwerkprojekt „Typisch Land . Typisch Frau“ steht die moderne Frau im ländlichen Umfeld im Mittelpunkt. Die „Landfrau“ ist nicht gestrig, altmodisch und häuslich. Sie ist emanzipiert, aktiv, selbstbestimmt, vernetzt und auf der Höhe der Gegenwart.

Darstellung, Diskurs und Öffentlichkeit weiblichen Lebens sind zu einem ganz überwiegenden Teil explizit oder implizit durch Urbanität geprägt. Aber allein 9,9 Mio. bzw. rund 25% aller weiblichen Personen leben in Orten bis 50.000 EW leben (Quelle: Stat. Bundesamt 2015). Unser Projekt möchte einen Diskussionspunkt setzen, wie gegenwärtig weiblich ländliches Leben sein kann und ist.

Das Projekt beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Heimat und soll das Leben von Zugereisten/Zugezogenen/Geflüchteten und in Brandenburg geborenen Frauen zeigen, die vielleicht nie fortgegangen oder nach einer Ausbildung wieder in den ländlichen Raum zurückgekehrt sind.

Es geht um ihren Aktionsraum, aber auch um die Darstellung des Zusammenlebens und Zusammenwachsens, der Vielfalt der existierenden Potenziale und der Erkundung/Benennung neuer Formen der zeitgemäßen kulturellen Infrastruktur. Der Vielfalt weiblich ländlichen Lebens wird ein ebenso medial vielfältiges Konzept beitgestelllt.

Die fotografischen und schriftlichen Portraits sowie kurze Interviews (schriftlich und audio) zeigen einen Querschnitt des aktuellen Bildes von Brandenburger Frauen im ländlichen Raum oder in der ländlichen Region und dokumentieren Menschen aus verschiedenen Perspektiven, Lebenssituationen.

Das Projekt wird aktuelle Themen und auch Kontroversen aufgreifen. Auch (junge) Migrantinnen, die sich beruflich orientieren wollen oder versuchen, sich zu vernetzen, um Halt zu bekommen, sollen hier ein Sprachrohr finden.

Das Projekt ist nicht nur Dokumentation, sondern auch Interaktion. Es sollen die Geschichten von starken Frauen und Unternehmerinnen in Brandenburg erzählt werden, die ihre Karrieren selbst aufbauen, ihren persönlichen Lebenstraum verwirklichen und damit manchmal auch den Erwartungen der Familie und Gesellschaft trotzen. Sie sind ein selbstbestimmter, aktiver und kraftvoller Teil in Wirtschaft und Gesellschaft!